Banken ….

August 1, 2008

Also Banken und ich das ist so eine Geschichte in Frankreich … und ausserdem gäbe es überhaupt Geschichten zu erzählen, weil Irina und ich waren ja zum Beispiel auf einer Frankreich Tour, während der wir von Paris aus zuerst Florence, Eric und Anais besucht haben, bei ihnen in einem super alten Haus in einem unglaublich kleinen Dorf gewohnt haben, wir jetzt wissen das Gustave Flaubert keine Mantel und Degenromane geschrieben hat, ich endlich einmal Zieharmonika spielen durfte, wir jetzt endgültig wissen ‘Paris … c’est pour les fous’, wir uns die Berge im Zentrum Frankreichs genau angeschaut haben, raufgekraxelt sind, Grade entlangmarschiert sind, Kühe fotografiert haben, draufgekommen sind, dass die Warnblinkanlage mindestens so gut ist wie ein Parkplatz, zwischen Montpellier und Aix en Provence von Kaffee auf Orangina umgestiegen sind, in einem kleinen Dorf gelernt haben, dass hinter einem vierstöckigen Haus auch ein vierstöckiger Garten liegen kann, dass der auch eine Gondelbahn haben sollte, wir in Mougins eine geniale Woche bei Gillian und Florian verbracht haben, und dann nach einer Nacht in Fötusstellung im TGV in Paris aufgewacht sind … aber zurück zu den Banken: Also ich warte seit einem halben Jahr auf eine Antwortemail meiner Betreuerin bei meiner Pariser Bank – meiner und nicht unserer? das ist wieder eine andere lange Geschichte – ich weiss es deswegen, weil ich die mail am 1. Februar abgeschickt habe. Ich habe geschrieben, dass meine Bankomatkarte nur hin und wieder funktioniert – also nicht optimal, so um 1h nach einem Abendessen zum Beispiel. Ich schreibe meiner Betreuerin emails, weil ich das mündlich nicht hinbekomme. Das letzte mal hab ich eine halbe Stunde einen französischen Satz einstudiert, und die Antwort war ‘Non’ Stille. Naja keine email-Antwort bis heute. Was ich eigentlich schreiben will, ist dass ich jetzt gerade am Freitag um Mitternacht eine Antwort vom BankAustria Kundenservice bekommen habe, auf eine mail, die ich vor ein paar Stunden geschickt habe. Das finde ich nicht schlecht.

Und die ganze Geschichte von der Tour de France erzaehl ich beim naechsten mal.

Tour de France
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le foot

June 6, 2008

Heute war traditionelles ‘end of semester’ Fussballtunier der Labors unserer Uni. Nachdem Mathematik hier auch ein Labor ist, und unser Chef gestern gemeint hat, wir sollen lieber alle die Sachen mitnehmen, weil bei unserem Zustand braucht man viele Austauschspieler, haben wir – also das Labo MAS – gleich zwei Mannschaften aufs Feld geschickt. Wir waren ziemlich bunt durchgemischt, ein paar waren echte Profis, Vereinsspieler, mit beeindruckenden Spikes an den Schuhen, andere – so wie ich – eher nicht so Profi. Spass wars auf alle Fälle, und ich kann mich gar nicht an den Endstand erinnern. Wir haben aber echt hart gespielt, und deswegen auch gleich zwei Verletzte kassiert, einer davon – Aris – ist sogar ins Krankenhaus gebracht worden. Weil, wir sind ja nicht zum Nasenbohren auf dem Spielfeld. Also von mir aus koennen wir das ruhig öfters machen.

Hier Georg beim gekonnten Kopfball:
kopfball.jpg
Und hier die gesammelten Photos:

le foot

Wulf, Maria und Etretat

May 29, 2008

Liebe Leute, dieses Wochenende waren wir in Etretat. Genial! Wir sind mit einem gemieteten Auto hin, und haben zwei Naechte in einem Hotel direkt zwischen Klippen und Strand übernachtet. Spazieren gehen, aufs Meer schauen, An den Klippen entlangwandern, perfekt. Hier die Fotos:

Etretat

Weil ja anscheinende nicht alle an Startenden Vögeln interessiert sind, so wie ich, hier eine Extrasammlung ‘Startende Vögel’:

Startende Voegel

…. ja und kurz bevor wir weggefahren sind, waren Wulf und Maria fuer ein paar sehr gemütliche Tage hier bei uns zu Besuch. Ein paar Fotos gibts hier:

Wulf und Maria in Paris

… bis bald
lg g

nur ein kleiner hinweis

April 25, 2008

also weil frühling ist, und ja eh genug zu tun ist, hab ich mir gedacht: genau der richtige zeitpunkt um mit micro blogging zu beginnen.

Ausserdem hab ich nach ein bisschen Selbstreflektion herausgefunden, dass das mit dem Blog nicht mit der Frequenz funktioniert, die ich mir am Anfang vorgestellt habe.

Also:

http://apfelbaum.tumblr.com/

Sonst gehts hier sehr gut. Ich hab mir fuer die nächste Zeit vorgenommen, nicht von deadline zu deadline zu hecheln, sonder mir Zeit zu nehmen Sachen auszuformulieren, und ein bisschen ausführlicher über die Dinge nachzudenken, die auf den ersten Blick nicht unmittelbar relevant ausschauen. Soweit der Plan.

Dieses Wochenende kommen Florian und Gillian zu Besuch, und wir freuen uns schon auf eine gemütliche Zeit … und im Mai gehts wieder mit einer Vorlesung los.

lg g

Normandie

January 28, 2008

Am Samstag waren wir mit dem Bus in der Normandie unterwegs. Zusammen mit einer Freundin von Irina, Kasia, sind wir um 8h (!!), … (!!!), losgefahren und einmal zuerst nach Rouen:

Die Kathedrale ist wirklich schoen wie eigentlich alle Kirchen, die wir bis jetzt gesehen haben.

Nach einem kleinen Kaffee ists dann weiter nach Fecamp gegangen. Das war schon am Meer, und wir haben gemerkt, dass das wirklich wieder einmal noetig war am Meer zu stehen und auf die Wellen, und den Himmel zu schauen.

Der Strand ist recht steinig, und das schlaegt das Wasser fast zu Schlagobers …

Der orange-schwarze Punkt – das sind wir.

Der letzte Ort an dem wir waren, war Etretat … sehr schoen, aber derzeit gerade ein bisschen verschlafen in der Winterpause.

Soweit so gut, jetzt gehts weiter beim arbeiten. Ich hab mir vorgenommen brav jeden Tag an einer Sache zu arbeiten, weil das mit alles gleichzeitig funktioniert nicht so wie ich mir das vorgestellt habe.

lg g

Les enfants de Don Quichotte

December 16, 2007

Les enfants de Don Quichotte sind eine Vereinigung, die Zeltstädte für Obdachlose organisiert. Eine dieser Städte ist heute ein paar Stunden nach dem Aufstellen von der Polizei evakuiert worden. Details werden in einem Artikel in Le Monde geschildert. Wir sind kurz danach an der Stelle vorbeigekommen – ohne zu wissen was los war – und zu dem Zeitpunkt waren nur mehr Polizisten, die Zelte verpackt haben unterwegs, und ein Pulk von Journalisten, die um einen Mann, Augustin Legrand – einem Sprecher der Vereinigung, gestanden sind, und ihn recht intensiv befragt haben. Das sind ein paar Eindrücke von dem Ort:

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Augustin Legrand
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Die letzten beiden Fotos zeigen eien seiner hauptsächlichen Gesprächspartner

tuileries …

November 30, 2007

‘The Tuileries are full of confused lobsters’

super zitat, heute gelesen, quiz: wo? 😉

lg georg

jihau

November 20, 2007
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ich hab ein Namensschild an meiner Bürotür! … das tröstet darüber hinweg, das mein Krankenversicherungsbetreuer beteuert, dass er zwar 3 Tage ‘all seine Aufmerksamkeit’ meinem Fall gewidmet hat, aber ‘die Elemente, die in seiner Macht stehen’ nicht ausreichen um mir zu helfen, weil er keine Ahnung hat wer ich bin. so weit so gut.

streik

November 20, 2007

Liebe Leute,

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Menschen in und vor der U-Bahn, Station St. Michel

in Paris wird seit letzter Woche, Dienstag Abend um 20h, gestreikt. Also so richtig, die Bahnlinie, die zu meiner Uni fährt geht ‘quasi nul’ was in wirklichkeit bedeutet, dass die Stationen einfach zugesperrt sind. Die U-Bahn geht so ab und zu, und das heißt, dass man wirklich ganz eng an anderen Parisern drann ist, in der U-Bahn und am Bahnsteig. Wann der Streik zuende ist, weiss eigentlich keiner, morgen streiken noch ein paar Gewerkschaften mehr.

Ein recht heftiger Nebeneffekt von solchen Streiks ist … anders als bei kurzen Warnstreiks … die rapide steigende Zahl an Konkursen vor allem von kleinen Geschaeften, weil einfach niemand mehr in die Stadt faehrt, und am Weg eine Kleinigkeit isst. Deswegen steigt gleichzeitig auch die Suizidrate. Das sind Punkte, an die ich bei Streik noch nicht gedacht habe, und die das lange Ausharren der beiden Parteien doch unter neuem Licht erscheinen lassen.

Am Donnerstag hab ich mich mit ein paar Kollegen im Zentrum getroffen, weil wir zur defence von Maxime – auch einem Kollegen – gefahren sind, und die U-Bahnfart war wirklich eine zähe Partie. Am Bahnsteig in Chatelet habe ich zum ersten mal gesehen, dass sich Leute anstellen um auf den Bahnsteig zu kommen … das hat aber wenig gebracht, weil zumindest bei unserer U-Bahn nur ein ganz kleiner Teil der Leute einsteigen konnte, und der Bahnsteig genauso voll war wie die U-Bahn. Die U-Bahn kann auch nur mehr relativ langsam fahren, weil sie so voll ist, und ein Großteil der Leute einfach zwischen anderen eingequetscht ist. Bremsen ist da keine gute Idee.

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Ausgang Station Chatelet, nach einer Stunde
in der U-Bahn … gutes Gefuehl

Am Samstag sind Irina und ich ein bisschen durch die Stadt spaziert, in Viertel wo wir oder zumindest ich bisher noch nicht waren, und haben uns das naturhistorische Museum angeschaut, sehr edel, aber auch etwas gruselig.

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Museum National D’Histoire Naturelle,
Grande Gallerie d’Evolution

Soweit auch einmal wieder die Neuigkeiten aus dem französischen Norden. Wir freuen uns auch schon auf den 22.

lg g

brisbane II

October 31, 2007

Wenn man etwas über Fetischismus lernen will, sollte man sich die Beziehung der Conventioncenterbetreiber zu ihrer Klimaanlage anschauen. Seit gestern läuft der Großteil der Konferenzteilnehmer mit belegten Stimmen und Ohren herum, und ich höre mittlerweile nur mehr mich selber. Dafür 1 Oktave tiefer. Gestern habe ich fehlerfrei einen ganzen Barry White gesungen, während einem Vortrag, das war kein Problem.

lg g